Computermusik
- Lexikon :
Was ist eigentlich ? :
ADSR
Attack, Decay, Sustain, Release.
Attack = Zeit bis der Ton seine max. Lautstärke erreicht
hat
Decay = Zeit bis der Ton auf einen gleichbleibenden Zustand
eingeschwungen ist
Sustain = Der gleichbleibende Pegel von dem eben die Rede
war
Release = Ausschwingzeit
Als sogenannter Hüllkurvenfilter in fast jedem Synthesizer
anzufinden
AIF/AIFF
Apple Interchange File Format. Von Apple entwickeltes
Audiodateiformat
COMPRESSOR
"Verdichtet" Audiosignale; laute Anteile eines Signals
werden abgesenkt, leise Anteile können dadurch angehoben
werden ohne die Gesamtlautstärke zu erhöhen
DAW
Digital Audio Workstation; Programme, die Funktionen vieler
einzelner Geräte in sich vereinen (Mischpult, Effekte,
Aufnahmegerät, Sequencer etc.)
EQ
englisch: Equalizer; Gerät mit dem man bestimmte
Frequenzen eines Signals dem (natürlichen) Hörempfinden
anpassen kann
FILTER
"Musikalischer" Equalizer, der z.B. nur bestimmte Frequenzen
eines Signals passieren lässt (LoPass-, HiPass-,
BandPass-)
HD-RECORDING
englisch: Harddisk Recording; Ein Signal wird direkt auf
die Festplatte eines Computers oder eines speziellen Harddiskrecorders
aufgenommen
LOOP
Zeitlich definierter Bereich eines Audiosignals (z.B.
1 Takt einer Schlagzeugspur) der in der Folge beliebig
oft wiederholt werden kann.
MAC
Apple Macintosh; Personal Computer der Fa. Apple. Wird
häufig im professionellen Studiobetrieb verwendet
MASTERING
Letzte Stufe der Audiobearbeitung vor der CD- oder Vinylpressung
MIDI
Music Instrument Digital Interface; Datenformat zur Steuerung
elektronischer Musikinstrumente. Über die Midi-Schnittstelle
können so z.B. Keyboard und Computer kommunizieren
PC
englisch: Personal Computer; wird im Audiobereich zumeist
mit Betriebssystemen der Fa. Microsoft (z.B. Windows XP)
betrieben
PCM
englisch: Pulse Code Modulation. Das analoge Audiosignal
wid in zuerst in einzelne Zeitpakete (Pulse) zerteilt
und dann digitalisiert.
PLUGIN
Plug In = einstöpseln; Effekt oder Softwaresynthesizer
der in das Host-Programm eingeladen wird. Dafür gibt
es dann unterschiedliche Schnittstellen, die vom jeweiligen
Betriebssystem des Computers oder der Soundkarte unterstützt
werden (VST, DirectX, AU, RTAS etc.)
REVERB
Hall; Effekt, der den Nachhall in einem akustischen Raum
simuliert (z.B. Konzertsaal, Kirche, Badezimmer etc.)
SAMPLER
Mit dem Sampler werden Audiosignale digital aufgenommen
und wiedergegeben. Diese können dann per Midi über
die Tastatur eines Keyboards (ab)gespielt werden.
SOUNDKARTE
Die entscheidende Schnittstelle die analoge Audiosignale
in digitale Signale wandelt und umgekehrt und diese dann
ausgibt. Es gibt interne (in den Rechner eingebaute) und
externe (USB, Firewire, MLan) Soundkarten.
SYNTHESIZER
Gerät, das Sounds durch rein elektronische Erzeugung
von Wellenformen (mit Hilfe von Oszillatoren) produziert.
SEQUENCER
Ein Bearbeitungsgerät für Midi- (Midisequencer)
oder Audiodaten (Audiosequencer). Beispielsweise kann
mit Hilfe des Midisequencers ein Musikstück als Notenbild
oder als Liste von Ereignissen dargestellt und bearbeitet
werden.
Mit dem Audiosequencer können Audiodateien oder Teile
davon anhand einer Zeitleiste verschoben, bearbeitet und
kopiert werden.
WAV
Steht für Wavelet (kleine Welle); ursprünglich
von Microsoft und IBM entwickeltes Audiodateiformat. Hier
wird die PCM-Codierung benutzt (siehe PCM)

HH
04.2007
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